#Kommunikation

Man kann nicht nicht kommunizieren

In diesem Blog lesen Sie, welche Tools Sie beherrschen sollten, um aus einem Gespräch als Sieger hervorzugehen.

Kommunikation

Sie führen täglich zahlreiche Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen; mit Kollegen, mit Kunden, mit Vorgesetzten.
Dabei spielen nicht nur der Inhalt und die fachliche Kompetenz eine wichtige Rolle, sondern auch die Körpersprache und die Beziehung der Gesprächsteilnehmer untereinander.
„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – dieser Satz stellt eine zentrale Botschaft dar, die Sie sich immer wieder vor Augen halten sollten. Denn Ihr persönliches Auftreten und Ihre Ausstrahlung senden Ihrem Gesprächspartner laufend Informationen über Ihr Empfinden, Ihre Gefühlslage und Ihre Haltung.
Zum einen kann dieses Verhalten ein Gespräch lenken, zum anderen könnten Sie dadurch unbewusst mehr von sich preisgeben, als Ihnen möglicherweise lieb ist.

Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Gesprächen: Verkaufsgespräche, Mitarbeitergespräche, Vorstellungsgespräche, Kritikgespräche, Small Talk und viele mehr.
Auch wenn diese ganz unterschiedlich erscheinen, haben sie sehr viele Gemeinsamkeiten. Daher können Sie sich ganz bewusst auf Gespräche vorbereiten.
Berücksichtigen Sie folgende Empfehlungen:

  • Lehnen Sie keinen Kaffee/Tee oder Kaltgetränke ab, dies kann als unhöflich wahrgenommen werden.
  • Beginnen Sie mit Small Talk, um Ihr Gegenüber für das Gespräch zu öffnen (am besten mit einem Thema, für das sich Ihr Gesprächspartner interessiert).
  • Wenden Sie Fragetechniken an, um das Gespräch zu lenken:
    1. Stellen Sie Kontrollfragen, um Missverständnisse auszuräumen (Habe ich richtig verstanden, dass Sie …).
    2. Stellen Sie je nach Gesprächspartner offene bzw. geschlossene Fragen, um diese zu bremsen oder zum Reden zu ermutigen.
  • Wertschätzen Sie die Ideen Ihres Gesprächspartners auch, wenn diese nicht Ihre Meinung widerspiegeln („Ihre Idee ist richtig gut, da sollten wir mal genauer drüber sprechen.“).
  • Lassen Sie Ihr Gegenüber ausreden.
  • Zeigen Sie keine verschlossene Haltung, indem Sie abwertend gestikulieren oder die Augen verdrehen.
  • Seien Sie sich bewusst, dass das, was Sie ausdrücken wollen, noch lange nicht so bei Ihrem Gesprächspartner ankommt (Sender-Empfänger-Prinzip).
  • Fühlen Sie sich in Situationen Ihres Gegenübers ein, um eine Beziehung aufzubauen.
  • Zeigen Sie Interesse an Themen, indem Sie vertiefende Fragen stellen.
  • Locken Sie Ihren Gesprächspartner aus der Reserve, indem Sie als Einwand für einige Sekunden konsequent schweigen.
  • Bereiten Sie sich im Vorfeld eines Gespräches auf mögliche Fragen vor, um währenddessen keine unangenehmen Situationen hervorzurufen.
  • Beenden Sie das Gespräch, indem Sie den Gesprächsinhalt zusammenfassen und Datiertes untermauern.
  • Schaffen Sie auch nach Kritikgesprächen ein positives Gefühl, indem Sie als Gesprächsführer das Gespräch mit etwas Positivem beenden.

„Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“ – auch das ist ein oft gehörter Satz, den Sie sich vor Augen halten sollten. Denn schon nach wenigen Sekunden hat sich Ihr Gegenüber ein Bild von Ihnen gemacht. Ob dieses Bild positiv oder negativ ist, liegt in Ihren Händen. Achten Sie darauf, dass Ihre Körpersprache, Ihre Ausstrahlung und auch die Gangart nicht einschläfernd, aber auch nicht aufbrausend wirken.

Da jeder Mensch auf seine Art denkt, fühlt und handelt, können leicht Missverständnisse entstehen; vor allem dann, wenn die Kommunikation nicht stimmt. Um unangenehme Folgen für Sie und auch für Ihr Gegenüber zu vermeiden, behalten Sie stets den folgenden Leitsatz im Hinterkopf:

Gedacht ist noch nicht gesagt.
Gesagt ist noch nicht gehört.
Gehört ist noch nicht verstanden.
Verstanden ist noch nicht einverstanden.
Einverstanden ist noch nicht angewendet.
Angewendet ist noch nicht behalten.